Pflanzliche Wirkstoffe bei Schlafstörungen
Viele Menschen neigen dazu, dass sie bei Erkrankungen oder anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu chemischen Wirkstoffen greifen, in der Annahme, dass sie so schneller eine Abhilfe schaffen können. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass chemische Wirkstoffe nicht immer die richtige Entscheidung sind und dem Körper auf Dauer auch schaden können, vor allem dann, wenn sie ohne eine ärztliche Empfehlung eingenommen werden.
Besser ist es, wenn der Betroffene bei Schlafproblemen auf pflanzliche Wirkstoffe zurückgreift. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Medikamenten gegen Schlafstörungen auf rein pflanzlicher Basis, welche in der Regel Baldrianwurzel, Hopfenzapfen, Passionsblumenkraut, Melissenblätter und Johanniskrautextrakt enthalten.
Bei einer Einnahme dieser Medikamente muss der Betroffene allerdings wissen, dass er nicht sofort eine Wirkung erwarten kann, sondern erst nach einer regelmäßigen Einnahme über mehrere Tage hinweg. In der Regel kann eine maximale Wirkung nach ein bis zwei Wochen erreicht werden.
Vorsicht ist auch bei Johanniskrautextrakt geboten, denn dies kann die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen und unter Umständen zu einer Hautreaktion führen, welche einem Sonnenbrand gleichzusetzen ist. Ausreichender Sonnenschutz muss gewährleistet werden und direkte Sonnenbestrahlung sollte besser vermieden werden.
Weiterhin kann auch ein warmes Vollbad Abhilfe gegen Schlafstörungen schaffen, welches mit beruhigen Zusätzen versehen ist. Hierzu zählen Melissen- oder Lavendelöle. Auch das Trinken eines Beruhigungs- oder Schlaftees kann beruhigend und ermüdend wirken und zu einer angenehmen Nachtruhe verhelfen.