Schlafwandeln

Schlafwandeln wird auch Somnambulismus, Mondsucht oder Nachtwandeln genannt.
Ein Schlafwandler verlässt ohne aufzuwachen das Bett. Das Schlafwandeln wird als Schlafstörung bezeichnet und tritt meist in Tiefschlaf-phasen auf.

Früher wurde angenommen, dass der Mond bzw. eine andere Lichtquelle das Schlafwandeln auslöst. Darum auch der Name Mondsucht. Dies wurde jedoch wissenschaftlich widerlegt.

Beim Schlafwandeln sollte der Betroffene nicht geweckt werden. Dies könnte zu unlogischen Rekationen seitens des Betroffenen führen. Wenn er nicht selbst ins Bett zurückfindet sollte man ihn dorthin führen.

Meist ist das Schlafwandeln ein temporäres Syndrom. Man schätzt, dass 10-30% aller Kinder mindestens einmal vom Schlafwandeln betroffen sind. Erwachsene sind selten betroffen.

In manchen Familien ist eine genetische Veranlagung zum Schlafwandeln vorhanden.